Werde Teil der Zukunft des Gärtnerns und baue dir dein eigenes hydroponisches System auf – oder lass mich das für dich übernehmen! Egal, ob du selbst Hand anlegst oder meine Unterstützung wählst, du schaffst dir damit eine nachhaltige und unabhängige Möglichkeit, gesundes, frisches Gemüse direkt bei dir zu Hause zu produzieren.
Lass uns gemeinsam loslegen und die ersten Schritte in Richtung einer gesünderen und umweltfreundlichen Ernährung machen.
Lieber Interessent,
schön, dass du dich für die Welt der Hydroponik interessierst. Wahrscheinlich hat dir bisher noch niemand gezeigt, wie einfach, effizient und sauber Gärtnern ohne Erde funktionieren kann. Umso besser, dass du jetzt hier bist.
Dieser Einstieg gibt dir einen ersten Eindruck, was mit Hydroponik alles möglich ist. Du erfährst, wie Pflanzen ohne Erde gedeihen, was du für den Start brauchst – und warum das alles viel leichter ist, als es klingt.
Alles beginnt mit deinem Interesse. Du brauchst kein Vorwissen, nur die Neugier, etwas Neues zu entdecken. Den Rest bekommst du hier: verständliche Infos, Schritt-für-Schritt-Hilfen und echte Erfahrungen aus der Praxis.
Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken. Wenn du Fragen hast – ich bin da.
Die Schaumstoffmatten sind die perfekte Grundlage für deine Aussaat und geben deinen Pflanzen den bestmöglichen Start. Um sicherzustellen, dass die Matten keimfrei und optimal vorbereitet sind, spülst du sie zunächst heiß aus und anschließend mit kaltem Wasser. Dieser Schritt entfernt Rückstände und Keime, die die Keimung beeinträchtigen könnten, und schafft die ideale Basis für das Wachstum deiner Pflanzen.
Die Matten haben zwei unterschiedliche Seiten: eine mit Mulden und eine glatte Seite. Welche Seite du nutzt, hängt von der Art der Samen ab. Für Einzelsamen wie Salat eignet sich die Muldenseite hervorragend. Die Samen sitzen stabil in den Mulden und haben ausreichend Platz, um optimal zu keimen. Kräuter wie Basilikum oder Petersilie, die häufig als Feinsaat vorkommen, gedeihen besser auf der glatten Seite. Hier kannst du mehrere Samen gleichmäßig verteilen, was ein dichtes und gleichmäßiges Wachstum fördert.
Ich verwende ausschließlich Schaumstoffmatten, da sie pH-neutral sind und somit den pH-Wert der Nährlösung nicht beeinflussen. Im Gegensatz dazu können Steinwolle-Würfel den pH-Wert erhöhen, was regelmäßige Anpassungen erfordert und das System instabil machen kann. Die Schaumstoffmatten sind daher unkomplizierter für den Anbau.
Profitipp: Verfeinere das Keimklima
Nach dem Auswaschen kannst du die Schaumstoffmatte in einem abgekühlten Kamillebad einweichen und anschließend leicht auswringen. Kamille hat desinfizierende und wachstumsfördernde Eigenschaften, die die Keimung unterstützen können. Ihre natürlichen ätherischen Öle wirken beruhigend und helfen, Keime und Pilzbefall auf den Samen zu reduzieren. Besonders für empfindliche Samen kann dieses zusätzliche Pflege-Element die Keimrate deutlich verbessern.
Ein wichtiger Punkt bei der Aussaat ist das Verständnis für die Keimansprüche der Pflanzen. Lichtkeimer, auch Hellkeimer genannt, benötigen Licht, um zu keimen. Diese Samen legst du einfach leicht in die Mulden, sodass sie noch genügend Licht abbekommen.
Dunkelkeimer hingegen vertragen während der Keimung kein Licht. Für sie empfehle ich, die Samen in eine schwarze Box zu legen. Der Boden der Box sollte leicht mit Wasser bedeckt sein, damit die Samen konstant feucht bleiben. Der Deckel sorgt dafür, dass kein Licht eindringt und die Feuchtigkeit erhalten bleibt. Kontrolliere die Samen täglich, um zu sehen, ob sie bereits gekeimt sind und erste grüne Blätter zeigen.
Sobald die Pflanzen gekeimt sind, ist es wichtig, sie langsam an Licht zu gewöhnen, da sie dieses nun für ihr weiteres Wachstum benötigen.
Auf meiner Homepage findest du eine hilfreiche Übersicht, die dir genau zeigt, welche Pflanzen Lichtkeimer, welche Dunkelkeimer und wie die Keimtemperatur ist. Mit diesem Wissen kannst du für jede Pflanze die optimalen Keimbedingungen schaffen und so beste Ergebnisse erzielen.
Nachdem du die Samen auf der Schaumstoffmatte ausgebracht hast, besprühe sie vorsichtig mit Wasser, bis sie gleichmäßig feucht sind. Für alle Pflanzen ist tägliches Besprühen mit einem Druckluftsprüher ideal. Das Besprühen hält die Samen gleichmäßig feucht, ohne sie zu übersättigen.
Sobald die Pflanzen gekeimt sind und die ersten Blätter sichtbar werden, ist es Zeit, mit der Düngung zu beginnen. Für diesen Schritt verwende ich den PTBestesGrow, einen speziell entwickelten und getesteten Dünger. Dieser Dünger ist gebrauchsfertig, sodass du dich nicht mit mehreren Flaschen und komplizierten Mischverhältnissen auseinandersetzen musst.
In der ersten Wachstumsphase, wenn die Pflanzen gerade zwei kleine Blätter ausgebildet haben, bereite ich eine Nährlösung mit einem Verhältnis von 1ml Dünger pro Liter Wasser vor. Diese Lösung füllst du in eine flache Schale, sodass die Schaumstoffwürfel zu etwa einem Drittel in die Nährlösung eintauchen.
Sobald die Pflanze vier Blätter erreicht hat, ist es an der Zeit, die Düngerkonzentration zu erhöhen. Nachdem die Pflanze vier Blätter ausgebildet hat, kannst du die Konzentration von 1 ml pro Liter Wasser auf 2 ml pro Liter Wasser erhöhen.
Für blütenbildende Pflanzen wie Erdbeeren oder Tomaten ist die Düngerkonzentration in der Blütephase höher, da die Pflanzen mehr Energie für die Bildung von Blüten und Früchten benötigen. In dieser Phase kommt häufig ein Dreifachdünger zum Einsatz. Dieser Dünger besteht aus drei separaten Flaschen, die in einem exakten Verhältnis gemischt werden müssen. Ich habe ein ausführliches YouTube-Video erstellt, das zeigt, wie du den Dreifachdünger richtig anmischt.
Nach der Keimung und dem Erscheinen der ersten zwei Blätter ist eine ausreichende Beleuchtung entscheidend. Zu diesem Zeitpunkt sind die Pflanzen noch zu klein, um in den HydroTower gesetzt zu werden, da dort das Licht in den tieferen Gitternetztöpfen oft nicht ausreicht.
Eine einfache Option ist, die Pflanzen auf dem Fensterbrett wachsen zu lassen. Wenn die Pflanzen lange, dünne Stiele und nur kleine Blätter bilden, deutet das auf Lichtmangel hin. In der Anzuchtphase ist eine Lichtdauer von 14 bis 16 Stunden täglich erforderlich.
Für die künstliche Beleuchtung verwende ich zwei getestete Lampen: Die Sunlight 10 Watt-Lampen sind ideal für kleinere Anzuchtmengen und sollten in einem Abstand von 20 bis 30 Zentimetern über den Pflanzen angebracht werden.
Für Pflanzen mit einem höheren Lichtbedarf, wie Tomaten, empfehle ich die Mars Hydro VG40 mit 40 Watt. Diese Lampe ist leistungsstark genug, um auch in größerem Abstand zu den Pflanzen optimale Lichtbedingungen zu schaffen.
Um die Lichtausbeute zu maximieren, setze ich ein Mini-Gewächshaus auf Rollen ein, das mit Reflexionsfolie verkleidet ist. Die Reflexionsfolie sorgt dafür, dass das Licht gleichmäßig verteilt wird und keine Energie verloren geht.
Sobald die Pflanzen vier Blätter ausgebildet haben, ist es an der Zeit, die Schaumstoffwürfel vorsichtig zu trennen und in die Gitternetztöpfe einzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Pflanzen den nötigen Halt zu geben und sie auf die nächste Wachstumsphase im HydroTower vorzubereiten.
Ich empfehle dir, ausschließlich die Gitternetztöpfe aus meinem Shop zu verwenden. Diese sind speziell für meinen Pflanzturm entwickelt und rasten fest ein. Das ist besonders wichtig bei schweren Pflanzen wie Kohlrabi oder Erdbeeren, die durch ihr Gewicht kippen könnten.
Der Neopren-Ring aus meinem Shop ist eine speziell entwickelte Ergänzung für die Gitternetztöpfe. Während der Ring bei leichteren Pflanzen nicht zwingend notwendig ist, empfehle ich ihn besonders bei schwereren Pflanzen wie Erdbeeren oder Kohlrabi.
Ein großer Vorteil des Neopren-Rings ist, dass er die Öffnung des Gitternetztopfes vollständig bedeckt, sodass kein Licht in den Pflanzturm eindringt. Dies verhindert die Algenbildung in der Nährlösung.
Nachdem du die Pflanzen getrennt und in die Gitternetztöpfe eingesetzt hast, bietet die Anzuchtstation eine ideale Lösung, um deine Pflanzen weiter wachsen zu lassen, bevor sie in den Pflanzturm umziehen. Diese ist so konzipiert, dass du bis zu 35 Pflanzen gleichzeitig auf kompaktem Raum betreuen kannst.
Solltest du Pflanzen aus dem Baumarkt verwenden, die in Erde gezogen wurden, ist der Neopren-Ring ein unverzichtbares Bauteil. Um diese Pflanzen zu integrieren, musst du zunächst die Erde vollständig von den Wurzeln entfernen. Das gelingt am besten, indem du die Pflanze vorsichtig mit einem feinen Sprühstrahl abspülst.
Sobald deine Pflanzen den 21. Tag erreicht haben, empfehle ich dir, den HydroTower in Betrieb zu nehmen. Dabei ist es wichtig, die Wasserintervallzeiten deiner Pumpe an die jeweiligen Umstände anzupassen.
Ein wichtiger Hinweis: Salate und Kräuter gedeihen sehr gut im Schatten und benötigen kein direktes Sonnenlicht. Ein schattiger Standort im Sommer hilft nicht nur, den Verbrauch von Wasser und Dünger zu reduzieren, sondern verhindert auch, dass der Salat schießt.
Am Anfang, wenn die Wurzeln der Pflanzen noch nicht groß genug sind, wirst du Wasserplätschergeräusche im Pflanzturm hören. Das ist vollkommen normal. Wenn dich diese Geräusche stören, kannst du einen Aquariumschwamm am Boden des Behälters platzieren, um das Geräusch zu dämpfen.
Ab dem 21. Tag, wenn die Pflanzen in den HydroTower einziehen, benötigen sie eine erhöhte Düngerkonzentration. In dieser Phase empfehle ich, die Nährlösung auf 3 ml Dünger pro 1 Liter Wasser anzupassen. Diese Menge liefert den Pflanzen die benötigten Nährstoffe, um stark und gesund weiterzuwachsen.
Es ist wichtig, den EC-Wert der Nährlösung regelmäßig mit einem Messgerät zu überprüfen. Je nach Wasserzusammensetzung kann der EC-Wert bei einer Konzentration von 3 ml pro Liter Wasser zwischen 1.000 µS und 1.200 µS liegen.
Der pH-Wert ist ein entscheidender Faktor in der Hydroponik, da er bestimmt, wie gut deine Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen können. Ein zu niedriger oder zu hoher pH-Wert kann dazu führen, dass bestimmte essenzielle Mineralien für die Pflanzen nicht verfügbar sind.
Mit einem pH-Messgerät kannst du den pH-Wert deines Wassers einfach und präzise überprüfen. Der ideale Bereich für Hydroponik liegt zwischen 5,5 und 6,5, da in diesem Bereich alle 14 essenziellen Nährstoffe von den Pflanzen optimal aufgenommen werden können.
Der EC-Wert misst die Leitfähigkeit der Nährlösung und gibt an, wie viel Dünger im Wasser gelöst ist. Für Salate und Kräuter empfehle ich einen EC-Wert von 1.600 µS (1,6 mS). Dieser Wert stellt sicher, dass die Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen erhalten.
Die optimale Wassertemperatur in deinem Pflanzturm liegt zwischen 18 und 22 Grad Celsius. In diesem Bereich fühlen sich die Pflanzenwurzeln wohl und können die Nährstoffe am besten aufnehmen.
Der pH-Wert ist ein entscheidender Faktor in der Hydroponik, da er bestimmt, wie gut deine Pflanzen die Nährstoffe aufnehmen können. Ein zu niedriger oder zu hoher pH-Wert kann dazu führen, dass bestimmte essenzielle Mineralien für die Pflanzen nicht verfügbar sind.
Mit einem pH-Messgerät kannst du den pH-Wert deines Wassers einfach und präzise überprüfen. Der ideale Bereich für Hydroponik liegt zwischen 5,5 und 6,5, da in diesem Bereich alle 14 essenziellen Nährstoffe von den Pflanzen optimal aufgenommen werden können.
Der EC-Wert misst die Leitfähigkeit der Nährlösung und gibt an, wie viel Dünger im Wasser gelöst ist. Für Salate und Kräuter empfehle ich einen EC-Wert von 1.600 µS (1,6 mS). Dieser Wert stellt sicher, dass die Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen erhalten.
Die optimale Wassertemperatur in deinem Pflanzturm liegt zwischen 18 und 22 Grad Celsius. In diesem Bereich fühlen sich die Pflanzenwurzeln wohl und können die Nährstoffe am besten aufnehmen.
Hydroponik ist einfach, sauber und effektiv. Die Pflanzen wachsen ohne Erde, direkt im Wasser. Sie nehmen die Nährstoffe auf, die du ihnen gibst. Keine Erde, kein Unkraut, keine Schädlinge. Dafür mehr Kontrolle und mehr Ertrag auf kleinem Raum und bei jedem Wetter. Ich begleite dich durch alle Schritte. Vom Aussäen über die Anzucht bis zur Ernte. Du wirst sehen, wie schnell du Erfolge siehst.
Salate, Spinat, Rucola und andere Blattgemüse
Basilikum, Petersilie, Schnittlauch und mehr
Vielen Dank, dass du dich für meinen Pflanzturm entschieden hast oder überlegst, einen zu bestellen. Ich hoffe, dieser Leitfaden hat dir nicht nur die Grundlagen vermittelt, sondern auch gezeigt, wie einfach und effektiv du auf kleinstem Raum deine eigenen Pflanzen anbauen kannst.
Ein großer Vorteil deines selbst angebauten Salats und Gemüses ist, dass er nicht nur natürlich im Geschmack ist, sondern auch komplett frei von Pestiziden. Anders als die Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft oder vom Discounter, die oft chemisch behandelt werden, um länger frisch zu wirken, wachsen deine Pflanzen in einer reinen, kontrollierten Umgebung.
Mit dem Pflanzturm kannst du 365 Tage im Jahr gärtnern – egal ob auf dem Balkon, der Terrasse oder später im Haus mit der passenden Beleuchtung. Vielleicht möchtest du sogar ein kleines Grow-Zelt nutzen, um optimale Bedingungen für deine Pflanzen zu schaffen.
Ein Hinweis: Wenn du dir überlegst, einen Pflanzturm zu bestellen, warte nicht bis zum Frühjahr. Gerade im April habe ich oft sehr viel zu tun, und die Wartezeit kann bis zu einem Monat betragen, wie es im letzten Jahr der Fall war. Bestelle am besten frühzeitig, damit du pünktlich starten kannst.
Bleib gesund, genieße dein frisches, selbst angebautes Gemüse, und vielen Dank, dass du Teil dieser wunderbaren Reise in die Welt der Hydroponik bist!
Noch Fragen? Schreibe mir gerne direkt auf WhatsApp oder schicke mir ein Foto deines geplanten Standorts, und ich helfe dir weiter.
Viel Erfolg und Freude mit deinem Pflanzturm!
Dein Frankie