Setzlinge in Schaumstoffwürfeln in der Anzuchtstation, Anbaumaterial für Hydroponik im Pflanzturm
Frankiesgarten Wissen

Anbaumaterial für den Pflanzturm: Würfel, Kokos und Gitternetztöpfe

Womit ich anziehe, was in den Tower kommt und warum ich bei schweren Pflanzen auf Stützringe setze statt auf Blähton.

🌱 Anbaumaterialien im Pflanzturm

Die perfekte Grundlage für deine Pflanzen

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen hydroponischen Anbau liegt in der Wahl des richtigen Anbaumaterials. Gerade im Pflanzturm, wo die Wurzeln besonders viel Sauerstoff und Nährstoffe benötigen, spielen die Anbaumaterialien eine entscheidende Rolle.

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pH-Neutral

Beeinflusst die Nährlösung nicht
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Pflegeleicht

Einfache Handhabung
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Optimale Belüftung

Gesundes Wurzelwachstum
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Schaumstoffwürfel
mein Favorit für die Anzucht
🥥
Kokos
für Tomaten und Paprika
🧺
Gitternetztöpfe
halten die Pflanze im Tower
⭕
Stützringe
für schwere Pflanzen statt Blähton
📑 Inhaltsverzeichnis
Einführung in AnbaumedienSchaumstoffmattenGitternetztöpfeKokosfasernEasyPlugsPerliteSteinwolleNeoprenringe und StützringePflanzen aus der Erde umsetzenHäufige Fragen

📘Einführung in Anbaumedien

Die Wahl des richtigen Anbaumediums ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg in der Hydroponik. Ein gutes Anbaumedium muss die Wurzeln stabilisieren, eine gute Belüftung gewährleisten und eine effiziente Drainage bieten. Es sollte außerdem in der Lage sein, Wasser und Nährstoffe zu speichern und bei Bedarf an die Pflanzen abzugeben.

Bedeutung des Anbaumediums in der Hydroponik

In der Hydroponik spielt das Anbaumedium eine zentrale Rolle, da es die Erde ersetzt und dafür sorgt, dass die Pflanzen optimal mit Wasser, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Ein geeignetes Medium fördert gesundes Wurzelwachstum und verhindert Probleme wie Wurzelfäule oder Nährstoffmangel.

Wichtige Eigenschaften eines guten Anbaumediums

  • ✓Gute Drainage: Überschüssiges Wasser muss schnell abfließen können, um Wurzelfäule zu vermeiden.
  • ✓Luftzirkulation: Die Wurzeln müssen gut belüftet sein, um genügend Sauerstoff zu erhalten.
  • ✓Stabilität: Das Medium sollte den Pflanzen stabilen Halt bieten.
  • ✓Nährstoffspeicherung: Es sollte in der Lage sein, Nährstoffe zu speichern und nach Bedarf an die Pflanzenwurzeln abzugeben.
  • ✓Wiederverwendbarkeit: Idealerweise kann das Medium mehrfach verwendet werden, ohne seine Eigenschaften zu verlieren.

Im Pflanzturm kommt noch etwas dazu: Das Material darf den pH-Wert nicht verändern und nichts ins Wasser abgeben, denn die Nährlösung läuft im Kreislauf an allen Pflanzen vorbei.

⚠️ Warum Erde nicht funktioniert: Erde kann die Rohre und Pumpen in einem Hydroponik-System verstopfen, was zu einem ungleichmäßigen Wasserfluss und möglichen Systemausfällen führt. Erde neigt dazu, sich zu verdichten, was die Luftzirkulation zu den Wurzeln einschränkt und zu Sauerstoffmangel führen kann. Außerdem kann Erde Schädlinge und Krankheitserreger enthalten, die in einem hydroponischen Umfeld schnell Probleme verursachen können.

Warum keine Erde in den Tower gehört

Im Tower laufen Wasser und Nährstoffe im Kreislauf. Erde würde die Pumpe und die Leitungen verstopfen, verdichtet sich, lässt kaum Luft an die Wurzeln und kann Schädlinge mitbringen. Das Anbaumaterial hat darum nur eine Aufgabe: die Pflanze am Anfang halten, bis die Wurzeln selbst ins Wasser wachsen.

📖Alle Anzuchtmedien im Vergleich stehen in meinem Buch im Abschnitt „Worin ziehe ich meine Samen an?“. Schau einfach ins Inhaltsverzeichnis.›

⭐Schaumstoffmatten: Mein Favorit für den Pflanzturm

Schaumstoff ist das ideale Anbaumedium für hydroponische Systeme, besonders in Pflanztürmen. Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht, und das aus gutem Grund:

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pH-neutral

Schaumstoff beeinflusst den pH-Wert der Nährlösung nicht und eignet sich daher optimal für den Einsatz in Hydroponik-Systemen.
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Platzsparend

Die dünnen Schaumstoffmatten lassen sich leicht in die Pflanzturm-Öffnungen integrieren und bieten genug Halt, ohne zu viel Platz zu beanspruchen.
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Pflegeleicht

Vor der Verwendung solltest du den Schaumstoff einfach kurz auswaschen, und nach der Ernte kann er unkompliziert entsorgt werden, ideal für eine saubere und schnelle Ernte.

Schaumstoffmatten bieten den Pflanzenwurzeln eine sichere und stabile Basis, ohne die Wurzeln einzuengen. Ein großer Vorteil ist, dass Schaumstoff nur wenig Feuchtigkeit speichert und kein Wasser staut, er leitet das Wasser direkt zu den Wurzeln.

Schaumstoffwürfel: meine erste Wahl

Für die meisten Pflanzen nehme ich Schaumstoffwürfel. Sie sind günstig, sauber und pH-neutral, es lösen sich keine Bestandteile, und sie krümeln nicht ins System.

Wie ich Schritt für Schritt anziehe, zeige ich im Beitrag Anzucht im Schaumstoffwürfel.

Passt dazu:Anzucht im Schaumstoffwürfel: Schritt für Schritt zur Jungpflanze›
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Schaumstoffmatte für 100 Pflanzen

Meine Anzuchtmatte mit vorgeschnittenen Würfeln, passend für die Gitternetztöpfe.

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Anzuchtbox mit Deckel

Mit 25 Schaumstoffwürfeln. Unter dem Deckel bleiben die Würfel feucht und die Samen keimen gleichmäßig.

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🧺Gitternetztöpfe: Perfekte Kombination mit Schaumstoff

Gitternetztöpfe, auch Netzkörbe genannt, sind speziell für den hydroponischen Anbau entworfen und passen ideal in die Öffnungen meines Pflanzturms. Sie sind durchlässig und bieten den Wurzeln die nötige Belüftung, damit sich die Pflanzen gesund entwickeln können.

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Wurzelbelüftung

Das offene Design sorgt für optimale Luftzufuhr an den Wurzeln, wichtig, um Fäulnis zu vermeiden und kräftiges Wachstum zu fördern.
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Stabilität und Halt

In Kombination mit einem Stützring (früher Neoprenring genannt) sitzen die Pflanzen fest im Pflanzturm, was besonders bei größerem Wurzelwachstum stabilisierend wirkt.
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Wiederverwendbar

Gitternetztöpfe lassen sich nach der Ernte reinigen und sind mehrfach einsetzbar. Ein klarer Pluspunkt für dein Budget, und es fällt weniger Abfall an!
💡 Franks Tipp
Ein Tipp für alle, die den Pflanzturm selbst nachbauen möchten: Meine Gitternetztöpfe passen perfekt in die vorgefertigten Öffnungen und lassen sich sicher integrieren. Die Bauanleitung findest du unter Hydrotower selber bauen.

Gitternetztöpfe und Anzuchtstation

In der Anzuchtstation sitzt jeder Würfel in einem eigenen Gitternetztopf. Eine Platte mit Öffnungen verhindert, dass die Töpfe schwimmen. Das Wasser senke ich erst ab, wenn unten 2 bis 3 Zentimeter Wurzeln herausragen. Danach bleibt etwa 1 Zentimeter Luft, und nach dem Umsetzen taucht der Topf höchstens einen halben Zentimeter ein. Der Luftsprudler läuft in der Station Tag und Nacht.

Der Vorteil der Station: Du musst nicht vereinzeln. Dafür braucht sie etwa dreimal so viel Fläche wie die Anzuchtbox.

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Gitternetztöpfe

Passend für meine Pflanztürme und die Anzuchtstation, mit optionalen Stützringen.

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Passt dazu:Alles zum Gitternetztopf: Größen, Halt und Pflege›
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🥥Kokosfasern: Natürliche Wasserspeicherung für Blattgemüse

Kokosfasern sind eine natürliche Wahl aus den Schalen der Kokosnuss. Sie gehen für Blattgemüse wie Salat und Spinat, ich nehme sie aber vor allem zum Vorziehen von Tomaten, Paprika und Gurken. Die Fasern halten Wasser gut zurück. Nährstoffe bringen sie kaum mit, die kommen in der Hydroponik aus der Nährlösung.

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Wasserspeicherung

Kokosfasern speichern Wasser und geben es langsam an die Wurzeln ab, perfekt für Pflanzen, die eine gleichmäßige Versorgung benötigen.
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Mikronährstoffe

Die Fasern liefern kaum Mikronährstoffe. Ungepufferter Kokos kann sogar Calcium und Magnesium binden und Kalium und Natrium abgeben, darum gepufferten Kokos nehmen und gut spülen.
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Natürlicher Rohstoff

Kokosfasern sind ein Naturprodukt aus Kokosnussschalen und eine natürliche Alternative zu synthetischen Anbaumaterialien.

Kokosfasern lassen sich gut in Gitternetztöpfe integrieren. In den Pflanzturm kommen sie nur gut abgespült, denn Reste verstopfen die Pumpe. Für Anfänger sind Schaumstoffwürfel die einfachere Wahl.

Kokos: ideal für Tomaten und Paprika

Zum Vorziehen von Tomaten, Paprika und Gurken nehme ich gern Kokos, weil es sich leicht abspülen lässt. Tomaten säe ich direkt in einen 5-Zentimeter-Gitternetztopf mit Kokos. Bei 6 bis 7 Zentimetern spüle ich die Wurzeln mit etwa 20 Grad warmem Wasser ab und setze sie mit Stützring in die Anzuchtstation.

Die Nachteile: Kokos braucht mehr Platz, krümelt, kann Trauermücken anlocken und Reste können die Pumpe verstopfen. Darum gut abspülen, bevor es in den Tower geht.

📖Würfel oder Kokos für Tomaten? Das erkläre ich in meinem Buch im Kapitel „Aussaat und Umzug“. Schau einfach ins Inhaltsverzeichnis.›

🌱EasyPlugs: Ideal für die Anzucht im Pflanzturm

EasyPlugs sind kleine Anzuchtwürfel, die perfekt für die Keimung und die Anzucht von Jungpflanzen im Pflanzturm geeignet sind. Sie speichern Wasser besonders gut, was die Pflege in der ersten Wachstumsphase erleichtert, und bieten den jungen Pflanzen eine stabile Struktur.

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Einfache Handhabung

EasyPlugs sind einfach einzusetzen und ideal für Anfänger.
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Gute Wasserspeicherung

Die Anzuchtwürfel versorgen die jungen Pflanzen konstant mit Feuchtigkeit, ohne sie zu überwässern.
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Perfekte Passform

Die Würfel passen genau in die Gitternetztöpfe und mit ihnen in den Pflanzturm. Anzuchtstopfen können im System etwas krümeln.

EasyPlugs gehören zu den Anzuchtstopfen aus gepresstem, gebundenem Material. Sie sind eine gute Wahl, wenn du keinen Schaumstoff verwenden möchtest. Halte sie feucht, aber nicht nass, und stelle sie wie die Würfel nur zu etwa einem Drittel ins Wasser.

⚪Perlite: Für eine hervorragende Drainage

Perlite ist ein leichtes, poröses Material, das die Drainage und Belüftung in deinem Pflanzturm unterstützt. Besonders für Pflanzen mit anspruchsvollen Wurzelsystemen ist Perlite eine gute Wahl.

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Luftige Struktur

Perlite ermöglicht eine ausgezeichnete Luftzirkulation an den Wurzeln.
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Exzellente Drainage

Das Material lässt überschüssiges Wasser ablaufen und beugt so Wurzelfäule vor.
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Kombinierbar

Du kannst Perlite gut mit anderen Anbaumaterialien wie Kokosfasern kombinieren, um die Vorteile beider Materialien zu nutzen.

Perlite ist aufgeblähtes Vulkangestein, pH-neutral und gibt nichts ins Wasser ab. Es ist aber so leicht, dass es aufschwimmt. Lose gehört es darum nicht in den Tower, dort würde es ausgespült und landet in der Pumpe. Am besten nutzt du es als Beimischung zu Kokos im Gitternetztopf, etwa ein Teil Perlite auf drei Teile Kokos. Beim Umfüllen staubt es, also vorher anfeuchten.

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Über 170 Seiten, für Anfänger einfach erklärt und mit Videos zu den Themen. Genau so, wie ich selbst anbaue: von der Aussaat bis zur Ernte. Erscheint vor Weihnachten im Shop und bei Amazon.

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🪨Steinwolle: Professionelles Medium

Steinwolle wird aus geschmolzenem Basaltgestein hergestellt, das zu feinen Fasern gesponnen und in Blöcke oder Würfel geformt wird. Sie ist bekannt für ihre ausgezeichnete Luft- und Wasserführung.

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Hervorragende Drainage

Die faserige Struktur ermöglicht eine schnelle Ableitung von überschüssigem Wasser.
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Stabile Struktur

Bietet eine feste und stabile Grundlage für Pflanzen, besonders bei großen und schweren Pflanzen.
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Wiederverwendbar

Lässt sich im Profi-Anbau nach Dämpfen oder gründlicher Reinigung erneut nutzen, zu Hause nimmst du sie meist nur einmal.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Unbehandelte Steinwolle kann den pH-Wert anheben. Darum muss sie vor der Verwendung gründlich gespült und in Wasser mit pH etwa 5,5 eingeweicht werden, um Probleme mit der Nährstoffaufnahme zu vermeiden. Bei der Handhabung sollte Schutzkleidung und eine Maske getragen werden.
💡 Meine Erfahrung
Steinwolle wird häufig im professionellen Anbau verwendet. Ich selbst nutze sie nicht. Für den Pflanzturm sind mir Schaumstoffwürfel lieber: Sie sind pH-neutral, sauber und brauchen keine Vorbereitung außer kurzem Auswaschen. Nimmst du trotzdem Steinwolle, miss nach dem Einsetzen in den ersten Tagen öfter den pH-Wert.
Passt dazu:pH-Wert in der Hydroponik richtig messen und einstellen›

Steinwolle, Anzuchtstopfen und Blähton

MaterialWas du wissen solltest
SteinwolleWird im Profi-Anbau genutzt. Ich nehme sie nicht. Unbehandelt kann sie den pH-Wert anheben, darum vorher gründlich spülen.
AnzuchtstopfenGehen auch, können aber im System krümeln.
BlähtonVorher gut auswaschen, sonst verändert er die Wasserwerte. Kullert beim Umstecken gern heraus.

⭕Stützringe statt Neoprenringe: 3D Druck Halter ohne Substrat

Neoprenringe sind ein beliebtes und effizientes Hilfsmittel in der Hydroponik, insbesondere in Systemen, die ohne Substrat arbeiten. Sie bieten zahlreiche Vorteile, insbesondere wegen ihrer einfachen Handhabung und der Möglichkeit, Pflanzen stabil und sicher zu halten.

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Einfache Handhabung

Neoprenringe sind benutzerfreundlich und erfordern keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten.
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Stabilität

Halten die Pflanzen stabil, ohne dass ein Substrat erforderlich ist, was besonders in aeroponischen und NFT-Systemen von Vorteil ist.
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Wiederverwendbar

Können nach einer gründlichen Reinigung wiederverwendet werden, was sie kosteneffizient macht.

Statt Neoprenringen aus Schaumstoff nutze ich meine selbst entwickelten Stützringe aus dem 3D-Drucker. Sie erfüllen dieselbe Aufgabe und passen genau in meine Gitternetztöpfe.

Stützringe für schwere Pflanzen

Für schwere Pflanzen wie Kohlrabi, Erdbeeren, Tomaten und Gurken nehme ich meine Stützringe. Sie decken den Topf gegen Licht ab, dadurch bilden sich weniger Algen. Sie sind dünn, passen sich dem Stängel an und lassen sich an der Sollbruchstelle öffnen, um den Stängel seitlich einzuführen. Sie halten auch Pflanzen, die du aus der Erde befreit hast. Bei Erdbeeren bleibt das Herz über dem Ring.

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Stützring mit Schlitz

Für schwere Gemüsepflanzen, passgenau für den 5-cm-Gitternetztopf aus meinem Shop.

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Anzuchtbox, Anzuchtstation und Stützringe

Damit ziehe ich selbst alles vor. Die Box und die Station drucke ich selbst, die Stützringe gibt es so nur bei mir.

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Passt dazu:Algen im Tower vermeiden: Licht vom Wasser fernhalten›

Pflanzen aus der Erde umsetzen

Du kannst auch Pflanzen aus dem Gartencenter in den Tower setzen. Spüle die Erde mit dem Sprühstrahl gründlich ab und setze die Pflanze mit Stützring oder Blähton in den Gitternetztopf. Am Anfang lasse ich die Pumpe länger laufen, bis sich Wasserwurzeln gebildet haben.

🏁Fazit

Die perfekte Kombination im Pflanzturm für erfolgreiches Pflanzenwachstum

Für den erfolgreichen hydroponischen Anbau im Pflanzturm ist die Wahl des Anbaumaterials entscheidend. Schaumstoff und Gitternetztöpfe bieten eine optimale Kombination aus Stabilität, Belüftung und einfacher Pflege. Kokosfasern und Perlite ergänzen das System für eine gleichmäßige Wasserversorgung und Wurzelbelüftung.

Mit diesen Materialien schaffst du ideale Bedingungen für deine Pflanzen, ganz ohne Erde. Beginne dein Hydroponik-Projekt im Pflanzturm und freue dich schon bald auf gesunde und frische Ernten direkt aus deinem eigenen hydroponischen Garten!

Mein Weg ist einfach: Anzucht im Schaumstoffwürfel, Tomaten und Paprika gern in Kokos, umsetzen in den Gitternetztopf und schwere Pflanzen mit Stützring sichern. Loses Substrat kommt bei mir nicht in den Tower.

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Häufige Fragen zum Anbaumaterial

Welches Substrat ist am besten für einen Hydroponik-Tower?
Für die meisten Pflanzen Schaumstoffwürfel. Sie sind sauber, pH-neutral und krümeln nicht. Für Tomaten und Paprika nehme ich gern Kokos zum Vorziehen.
Kann ich Erde im Hydroponik-Tower verwenden?
Nein. Erde verstopft Pumpe und Leitungen, verdichtet sich und kann Schädlinge mitbringen.
Muss ich Schaumstoffwürfel vorher auswaschen?
Ja. Ich wasche die Matte heiß aus und spüle sie danach kalt.
Wie tief stelle ich die Würfel ins Wasser?
Nur zu etwa einem Drittel. Sonst bekommen die Samen zu wenig Luft.
Ist Steinwolle gut für Anfänger?
Sie funktioniert, aber unbehandelte Steinwolle kann den pH-Wert anheben. Ich nutze sie nicht und empfehle Schaumstoffwürfel.
Warum nimmst du Kokos für Tomaten?
Weil sich Kokos gut abspülen lässt und die Tomaten darin kräftige Wurzeln bilden. Bei 6 bis 7 Zentimetern spüle ich sie ab und setze sie um.
Wofür brauche ich Gitternetztöpfe?
Sie halten Würfel und Pflanze in der Anzuchtstation und im Tower. Die Wurzeln wachsen durch das Gitter ins Wasser.
Blähton oder Stützring?
Blähton muss gründlich gewaschen werden und kullert beim Umstecken heraus. Stützringe halten schwere Pflanzen sicher und decken den Topf gegen Licht ab.
Kann ich Pflanzen aus der Erde in den Tower setzen?
Ja. Erde gründlich abspülen, mit Stützring oder Blähton in den Gitternetztopf setzen und die Pumpe am Anfang länger laufen lassen.
Wann senke ich das Wasser in der Anzuchtstation ab?
Wenn unten 2 bis 3 Zentimeter Wurzeln aus dem Würfel ragen. Danach etwa 1 Zentimeter Luft lassen.
Welche Eigenschaften braucht ein gutes Anbaumaterial?
Gute Drainage, viel Luft an den Wurzeln, festen Halt für die Pflanze und es darf die Nährlösung nicht verändern. Schön ist, wenn es sich mehrfach nutzen lässt.
Bringt Kokos Nährstoffe für die Pflanze mit?
Kaum. In der Hydroponik kommen alle Nährstoffe aus der Nährlösung. Ungepufferter Kokos kann sogar Calcium und Magnesium binden, darum gepufferten Kokos nehmen und gut spülen.
Wofür ist Perlite gut?
Perlite lockert andere Materialien wie Kokos auf und sorgt für Luft und Drainage. Lose gehört es nicht in den Tower, denn es schwimmt auf und kann ausgespült werden.
Was sind EasyPlugs?
Kleine Anzuchtstopfen, die Wasser gut speichern und in den Gitternetztopf passen. Sie funktionieren, können im System aber etwas krümeln.
Wie bereite ich Steinwolle vor?
Gründlich spülen und in Wasser mit pH etwa 5,5 einweichen, weil unbehandelte Steinwolle den pH-Wert anheben kann. Beim Zuschneiden Handschuhe und Maske tragen.
Was ist der Unterschied zwischen Neoprenring und Stützring?
Ein Neoprenring ist ein Schaumstoffkragen, der den Stängel ohne Substrat hält. Meine Stützringe sind dünn, flexibel und 3D-gedruckt, haben eine Sollbruchstelle zum seitlichen Einführen und decken den Topf gegen Licht ab.
Kann ich Gitternetztöpfe wiederverwenden?
Ja. Nach der Ernte Wurzelreste entfernen, die Töpfe reinigen und wieder einsetzen.
Was kommt bei dir in den Pflanzturm?
Kein loses Substrat. Die Pflanze sitzt im Schaumstoffwürfel oder mit Stützring im Gitternetztopf, die Wurzeln wachsen direkt ins Wasser.

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